Dorf der Freundschaft (Vietnam)

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Das „Dorf der Freundschaft“ ist ein internationales Versöhnungsprojekt. Es wurde vom Amerikaner George Mizo ins Leben gerufen. Mizo war Soldat im Vietnamkrieg. Als Siebzehnjähriger ging er zur US-Armee und wurde Sergeant bei einer Artillerie-Einheit in Vietnam. Er wurde dreimal verwundet und erhielt mehrere Auszeichnungen für Tapferkeit. Nach seiner Rückkehr entschied er sich, den Rest seines Lebens dafür einzusetzen, Kriege zu verhindern und den Menschen zu helfen, die unter Kriegen und deren Folgen leiden. Gemeinsam mit seiner deutschen Frau Rosi Höhn gründete er das „Dorf der Freundschaft“ (1993). Bis zu seinem Tode am 18. März 2002 kämpfte George Mizo selbst mit den Folgen des Krieges, insbesondere des Entlaubungsgiftes („Agent Orange“), das die USA gesprüht hatten. Heute bietet das „Dorf der Freundschaft“ rund 150 Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, Waisen und auch älteren Menschen ein zeitweiliges Zuhause. Die Spätfolgen gehen mittlerweile in die dritte Generation. Noch immer werden Kinder mit Missbildungen geboren. In Vietnam gibt es drei Millionen Agent-Orange-Opfer, davon 150.000 Kinder mit genetischen Defekten.

Eine Reportage in der „Süddeutschen Zeitung“ hat mich 2004 auf diese Einrichtung aufmerksam gemacht. Seither bin ich Mitglied im Förderverein. Im Januar 2013 habe ich das „Dorf der Freundschaft“ bei Hanoi erstmals besucht. Wenn Sie mehr über diese Initiative erfahren möchten… LINK

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Schulhaus im Dorf der Freundschaft.

 

am Feb 20, 13 von

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